frei.raum.kaffeepause

In Zeiten von #stayhome arbeiten viele im Homeoffice. Neben vielen anderen Veränderungen heißt das auch, dass die obligatorische Kaffeepause mit den kurzen Gesprächen zwischendurch ausfällt. Viele junge Erwachsene in Coesfeld vermissen das. Dafür gibt es ab jetzt einmal die Woche die frei.raum.kaffeepause – Kaffee.Pause.Gespräch.

Zum ersten Mal findet die digitale Kaffeepause per Videokonferenz am Donnerstag, den 09. April statt, danach dienstags jeweils am 14., 21. und 28. April. „Genau wie in einer analogen Kaffeeküche kann man vorbeikommen, wenn es passt und bleiben solange wie die Arbeit es erlaubt,“ erklärt Daniel Gewand vom Projekt frei.raum.coesfeld. Die Kaffeeküche ist verlässlich zwischen 10 Uhr und 11 Uhr geöffnet.

„Vielen jungen Erwachsenen fehlt aufgrund der Kontaktsperre im Homeoffice das zwanglose Gespräch zwischendurch.“ Die Kaffeepause ist eine Idee, die im Rahmen der vor kurzem durchgeführten frei.raum.umfrage „Was fehlt dir?“ entstanden ist. Sie bietet zum einen Struktur, die vielen gerade fehle, zum anderen ermöglicht die Kaffeepause Kontakt zu anderen jungen Erwachsenen.

Inhaltlich gibt es keine festgelegten Gesprächsthemen. In der frei.raum.kaffeepause kann über Gott, Corona und die Welt gesprochen werden. Vorbereitet hat Gewand nichts: „Wir sprechen über das , was dran ist.“

Technisch wird die frei.raum.kaffeepause als Videokonferenz angeboten. Teilnehmen können junge Erwachsene nach vorheriger Anmeldung per Messenger oder Mail an Daniel Gewand. Vom ihm erhält man dann einen Link zur digitalen Kaffeeküche und eine kurze Anleitung, wenn nötig.

„Eigentlich ist es technisch jedoch genauso einfach wie der analoge Gang in die Kaffeeküche,“ beruhigt Gewand und fügt augenzwinkernd hinzu: „Nur den Kaffee muss man sich selber mitbringen.“

Bild von Free-Photos auf Pixabay